Ich hatte euch gestern ja bereits erwähnt, dass ich anlässlich meines 25. Geburtstages Morgen meine Familie zu Kaffee & Kuchen eingeladen hatte.
Da ich, trotz einiger Missgeschicke, sehr zufrieden bin mit dem Ergebnis meiner Kuchen, möchte ich euch nun meine Rezepte und Ergebnisse vorstellen ![]()
Da ich normalerweise immer amerikanische Kuchen zu meinem Geburtstag gemacht habe, die den meisten zu süß waren, hatte ich für dieses Jahr mal wieder etwas klassischeres überlegt.
Mein eigentlicher Plan bestand aus:
- Käsekuchenmuffins
- Schokoladen-Geschenke
- Joghurttorte
Letztlich bin ich von dem Plan noch ein ganz klein wenig abgewichen. Als erstes hatte
ich mich daran gemacht die Käsekuchenmuffins zu backen. Dafür hatte ich am Donnerstag noch schnell diese super niedlichen Muffinförmchen bei ebay bestellt. Nicht ganz günstig, aber die klassischen Förmchen sind mir einfach zu "wabbelig" gewesen.
Bei dem Rezept habe ich auf ein, augenscheinlich, kinderleichtes Rezept aus der Chefkoch Datenbank zurückgegriffen. Ich neige ja jedes Mal dazu ein neues Rezept zu nehmen anstatt einfach bei dem zu bleiben dass sich bewährt hat -.-
Die Zubereitung war zumindest wirklich sehr leicht und der Boden schmeckte roh bereits sehr gut ![]()
Also zunächst den Teig in die Förmchen gedrückt und kurz angebacken und dann die Käsekuchenmasse. Beim backen ging auch alles toll auf und sah klasse aus. Leider sind die meisten Muffins beim abkühlen dann kläglich zusammengefallen. Das "Hauptproblem" war jedoch die Konsistenz, die ist nämlich so fluffig, dass die
Muffins nur gelöffelt werden konnten
Hat jemand ne Ahnung woran das liegt? Lecker waren sie aber dennoch!!!
Als nächstes wollte ich mich dann an die Schoko-Geschenke machen. Mein Plan war einfach, unten eine dünne Schicht Mürbeteigboden, darüber eine dicke Schicht saftigen Schokoladenkuchen. Auch hier stammen beide Rezepte wieder von Chefkoch.de.
Zunächst habe ich auch hier erstmal den Mürbeteigboden gefertigt und dann aufgeteilt auf 2 Auflaufformen (20x25cm) "angebacken". Dann kam der Schokoladenkuchen ran, bereits beim anrühren fiel mir aber auf dass die Menge sehr wenig ist. Und da nicht genug Teig für 2 Formen da war, habe ich letztlich einfach 2/3 in die eine Form gefüllt und den Rest Teig dann mit einem ganzen Glas Kirschen für die zweite Form gestreckt.
Leider ist der Teig bei weitem nicht so viel aufgegangen wie ich es erhofft hatte, so dass ich Abstand davon nahm die kleinen Küchlein wie geplant mit Fondant
(günstig bei HEMA in Essen erstanden) zu überziehen und zu kleinen Geschenken zu gestalten. Das Ergebnis konnte mich trotzdem einigermaßen zufrieden stellen. Die Küchlein ohne Kirschen wurden sehr krümmelig und trocken aber auch sehr lecker, die mit Kirschen dagegen sind richtig saftig geworden und schmecken vor allem heute, wo sie voll durchgezogen sind, sehr lecker! Ich denke ich hätte nur eine Form nehmen sollen und vielleicht die Backzeit minimal reduzieren.
Zum Schluss habe ich mich dann an meine Joghurt Torte gewagt, diese gibt es mit Rezept, da dieses von mir stammt. Ich hatte gedacht (ist schließlich August) dass es sehr warm wird und deshalb mit etwas erfrischendem herumexperimentieren wollen. Herausgekommen ist meine "Joghurt-Limette-Torte"
Zutaten:
- eine Packung Löffelbiskuit
- 3 EL grober Rohrzucker
- 2-3 EL geschmolzene Butter
- 1000g Naturjoghurt
- 2 Becher Sahne
- 12 Blatt Gelatine
- Saft einer Limette
- etwas Rohrzucker
Zubereitung:
Als erstes werden die Löffelbiskuit zerkrümmelt, das klappt sehr gut mit einem Fleischklopfer
. Die Krümmel werden dann mit dem Rohrzucker und der Butter gemischt und in eine Kuchenform gegeben. Fest andrücken und dann ca. 5 Min im Backofen etwas "fest werden lassen". ACHTUNG: Bitte hier ganz gut aufpassen, ich
hatte mich nebenbei um die Limetten gekümmert, dabei ist der Zucker in den Krümmeln kristalisiert und mein Boden war schwarz -.- (Zum Glück hatte ich 2 Pakete Löffelbiskuit^^).
Dann in einer großen Schüssel Joghurt und Sahne mischen und mit dem Limettensaft und dem Rohrzucker abschmecken. Ich wollte noch Limettenstückchen untermischen, hatte nach einer Limette aber schon keine Lust mehr. Da meine Gäste die wenigen Stückchen in der Creme aber eh zu sauer fanden, würde ich sie beim nächsten Mal gleich ganz weglassen. Wer es fruchtiger möchte, könnte aber gut Mandarinen oder dergleichen unterrühren.
Als nächstes die Gelatine nach Packungsanleitung lösen und unter die Creme rühren. Hier empfehle ich mindestens(!) 12 Blätter. Ich hatte mich leider verkauft und somit zu wenige -.- Ich wusste dass ich noch 2-3 Blatt im Schrank hatte, dazu kaufte ich noch eine Packung mit "10 Blatt" - dachte ich zumindest. Zuhause (natürlich nach Ladenschluss) ist mir dann aufgefallen dass es keine 10 Blatt waren, sondern 10g -.-. Inhalt waren 6 Blatt, + die 3 Reserve erhielt eine auf den ersten Blick zwar feste Creme, beim ersten anschneiden brach aber alles zusammen.
Geschmacklich kams trotzdem gut an, vorallem die Stücke mit meiner Deko-Rohrzucker-Palme waren sehr lecker. Auch wenn es mehr als Dessert als als Kuchen zu beschreiben war.

Drückt mir die Daumen, Donnerstag hat mein Freund Geburtstag und ich habe auch dafür schon eine Idee. Natürlich mal wieder ein Experiment
Ich berichte euch dann ob dieses besser gelungen ist ![]()


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